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17.03.2016 17:19

Jugendmedienschutz am Kant für alle 8.Klassen –

in diesem Jahr mit Unterstützung der Medienpädagogik der Uni Mainz

Das Kant-Gymnasium führte den Jugendmedienschutz-Baustein nun im vierten Jahr für alle Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 durch. Die Jugendmedienschutzberater Daniel Glauben und Wolfgang Friedsam des Kant-Medienkompetenzteams sensibilisierten die Jugendlichen im Umgang mit folgenden Themen:

1.  Einführung – Dimensionen und Relevanz des Themas, Informationen über www.klicksafe.de

2.  Social Media - „Soziale Netzwerke“ – Geschäftsmodell, AGB’s, Datenschutz, Datenverantwortung, Privatsphäre

3.  Sicherheit im Internet - persönliche Sicherheit und Datenschutz im Internet (https-Seiten, sichere Passwörter, Datenpreisgabe),  technische Aspekte, kostenlose Antivirus-Software in RLP
Sucht- und Abhängigkeitspotential von Medien

4.  Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht,
Tauschbörsen– Streaming– Download–Embedding,
Creative Commons und Open Content als Alternativen

5.  Cybermobbing – soziale und juristische Folgen, Prävention, Handlungsmöglichkeiten

Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Begleitung des Medienbausteins durch Frau Dr. Katrin Mertes, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Aufenanger (Fachbereich Medienpädagogik, Universität Mainz). Dr. Mertes: "Die Basisschulung Jugendmedienschutz am Kant-Gymnasium bietet den Schülerinnen und Schülern eine umfassende Grundlage zur verantwortungsbewussten Mediennutzung im Alltag. Einige der Jugendlichen verfügen bereits über ein gutes Reflexionsvermögen, jedoch wurde durch viele interessierte Rückfragen, aber auch durch Unsicherheiten deutlich, wie wichtig eine kontinuierliche Beschäftigung mit diesem Thema im Rahmen der Medienkompetenz-Vermittlung als Teil des schulischen Unterrichts ist."

Wolfgang Friedsam freut sich: „Nach der Begleitung des Bausteins durch die Jugendsachbearbeiter der Polizeiinspektion Boppard im Jahr 2014 ist die erneute positive Rückmeldung eine Bestärkung der konzeptionellen Arbeit am Kant. In den letzten drei Wochen haben wir mit dem Jugendmedienschutz-Team ein zusätzliches mehrwöchiges Berater-Modul erfolgreich absolviert, so dass wir unser Konzept auch weiterhin aktuell halten werden.“

Daniel Glauben: “Auch die anonymen Feedbackbögen der Jugendlichen sind durchweg positiv, besonders beim Urheberrecht und beim Datenschutz gab es Gesprächs- und Informationsbedarf. Der Baustein bietet auch für die Eltern eine gute Grundlage sich mit ihren Kindern thematisch auszutauschen.“

Gruppenbild mit Dr. Kathrin Mertes (2. v. links): eine der 8. Klassen des Kant-Gymnasiums nach der erfolgreichen Durchführung des Jugendmedienschutz-Bausteins.

RHZ vom 08.04.2016