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11.11.2018 21:24

Kantianer in der ewigen Stadt - ROMA 2018

Alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Unserer begann am Donnerstag, dem 27. September am Flughafen Frankfurt Hahn. Entgegen allen Befürchtungen startete das Flugzeug pünktlich und landete gegen 20:00 Uhr am römischen Flughafen Ciampino. Nach rasanter Fahrt durch die ewige Stadt erreichten wir unser am Rande der Stadt gelegenes Quartier, in dem unser Herbergsvater Giuseppe uns bereits erwartete. Die Unterkunft erwies sich als Glücksgriff – saubere Zimmer, moderne Einrichtung. Mit frischem Kaffee und Cornetti begrüßte uns Giuseppe allmorgendlich und sorgte trotz Temperaturen bis zu 30 Grad dafür, dass niemand das Haus ohne Jacke verließ.

In den folgenden Tagen erlebten wir das antike, mittelalterliche und moderne Rom. Auf unserem Programm standen neben Besuchen in zahlreichen Kirchen und Museen der Vatikan, das Colosseum, die antike Hafenstadt Ostia, die Calixtus-Katakomben und das Forum Romanum. Am Trevibrunnen wurden wir alle unser Kleingeld los, übriges investierten wir in leicht überteuertes, aber sehr gutes Eis auf der Piazza Navona, und den Sonnenuntergang betrachteten wir von der Spanischen Treppe aus.

Um von der Kuppel des Petersdoms aus Rom auch einmal von oben bestaunen zu können, standen wir gerne vor Sonnenaufgang auf. Das Geld für den Aufzug sparten wir, was wir später bereuten, und stiegen gar unendlich erscheinende Treppen hinauf. Immerhin blieben uns die gesparten drei Euro für ein Frühstuck auf dem Dach des Petersdoms. Erschlagen von den zahlreichen Eindrücken in den Vatikanischen Museen, führte uns der Weg ans Meer, wo wir ein wenig Urlaubsatmosphäre genossen.

Nach den langen Tagen zog es uns immer wieder in das nahe beim Quartier gelegene Restaurant „La Perla“. Dort wurden wir hervorragend mit Pizza und Pasta versorgt.

Mit vielen neuen Erfahrungen, schönen Eindrücken und dem ein oder anderen Pfund mehr auf den Hüften und im Koffer wurden „Alarichs Westgoten“ am nächsten Mittwochmorgen in Giuseppes fein geschliffenem Englisch herzlich verabschiedet und von dessen „amici“ in mittlerweile gewohnt rasanter Fahrt zum Flughafen gebracht. Gegen 11 Uhr landeten wir wohlbehalten im schönen Hunsrück bei herbstlichen 8 Grad und Nieselregen.