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15.07.2016 10:28

Antike zum Anfassen – Latein-Exkursion der Jahrgangstufe 7

Antike zum Anfassen – Unter diesem Motto besuchten am 11. Juli 2016 die Lateinschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 7 die älteste Stadt Deutschlands, Trier. Nach den heute als sicher geltenden Quellen wurde die Stadt „Augusta Treverorum“ – später „Treveris“ genannt – spätestens im Jahr 16 vor Christus von Kaiser Augustus gegründet und trägt diesen Titel damit zurecht. In der Spätantike, vor allem zur Zeit Kaiser Konstantins (gest. 337 n. Chr.) war Trier eine der größten, bedeutendsten Städte des gesamten römischen Reiches und zudem Kaiserresidenz, wovon noch heute die Überreste von zahlreichen Prachtbauten aus dieser Zeit zeugen. Allen voran ist hier das einzige erhaltene Stadttor und heutiges Wahrzeichen Triers, die Porta Nigra, zu nennen. Aber auch in der wiederaufgebauten Palastaula Kaiser Konstantins (Basilika), in den Überresten der Kaiserthermen oder des römischen Amphitheaters konnten unsere Schülerinnen und Schüler die Größe und (ehemalige) Pracht dieser Meisterwerke der römischen Baukunst sowie die gerade für unsere Region bis heute prägende Wirkung der antiken Kultur selbst erleben und erfahren.