Endlich wieder raus in die Natur - Exkursion des Biologie Leistungskurses 12 (Jf) zur Biologisch-Ökologischen Station in Bettenfeld
Die biologisch-ökologische Forschungsstation der Universität Koblenz-Landau in Bettenfeld öffnete nach langer Corona-Pause endlich wieder ihre Türen und das Kant-Gymnasium war die erste Schule, die in der Nähe des Meerfelder Maares wieder praktische Erfahrungen zum Thema „Ökosystem See“ sammeln durfte.
In einer zweitägigen Exkursion konnten die Schüler des Leistungskurses Biologie der Stufe 12 die theoretischen Grundlagen des Unterrichts einmal praktisch erfahren. Da in der Station noch besondere Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Corona galten, wurde der Kurs in zwei Teilgruppen geteilt, welche jeweils zwei Tage die Station besuchen durften.
Am frühen Morgen machte man sich von der Schule auf in die Eifel, wo nach einer kleinen Einführung in die Messapparaturen durch Frau Karger dann endlich im Gelänge die Arbeit begonnen werden konnte. Mit der „Clavicula“, einem Ruderboot der Station, fuhren die motivierten Biologen auf das Meerfelder Maar und entnahmen dort Proben unterschiedlicher Wassertiefen, bestimmten verschiedene Parameter, wie z.B. die elektrische Leitfähigkeit, und holten Schlamm aus 17 Meter Tiefe zum Boot hinauf. Die Proben wurden im Anschluss sowohl chemisch, als auch mit dem Mikroskop untersucht. Am Abend stärkte man sich dann bei selbst gemachter Pizza und ließ den Tag gemütlich im Bettenfelder Gemeindehaus ausklingen, wo dann auch genächtigt wurde.
Am zweiten Tag wurden vom ebenfalls nicht weit entfernten Windsborn-Kratersee weitere Plankton-Proben entnommen, um diese mit den Proben des Meerfelder Maares zu vergleichen. Am Mittag ging es dann noch einmal ins Gelände, um neben der besonderen Flora der Vulkaneifel mit Torfmoosen, Fieberklee und Knabenkraut auch einen kleinen Blick in die geologische Geschichte bei einer „kleinen“ Wanderung zu erhaschen. Im Gelände ließ es sich Herr Jachtenfuchs dann auch nicht nehmen, das eine oder andere zu den dortigen geologischen „Highlights“ zu erklären, sodass man neben dem biologischen Schwerpunkt der Exkursion auch einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Basaltsäulen und Schweißschlacke erhielt.
Glücklicherweise spielte das Wetter alle vier Tage mit, sodass neben ein paar wenigen Tropfen die Sonne für gute Laune sorgte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten hoch motiviert mit und hatten zwei schöne Tage in der Eifel – eine insgesamt sehr gelungene Exkursion, bei der die Schüler viel Spaß hatten und einiges lernten, endlich auch wieder außerhalb des Klassenraumes.
C. Jachtenfuchs





