Webcam
Termine
Aktuell
alle aktuellen Nachrichten >>>
23.07.2015 15:32

Exkursionen der Jahrgangstufe 7 in den zweiten Fremdsprachen – Frankreich live erleben und Antike zum Anfassen

Am 15. Juli fand die jährliche Fahrt der Französischkurse der 7. Klassen nach Metz statt. Die Fahrt soll dazu dienen, dass die Schüler und Schülerinnen nach 2 Jahren Französischunterricht erstmalig ihre Sprachkenntnisse ausprobieren und einen ersten Eindruck von Frankreich erhalten. Unter Begleitung von 3 Französischlehrerinnen machten sich also 45 Kinder frühmorgens auf den Weg nach Metz. Die dreieinhalbstündige Busfahrt verlief kurzweilig bei erträglichen Temperaturen. In Metz angekommen, besichtigten wir zunächst gemeinsam die Kathedrale mit den beeindruckenden Chagall-Fenstern. Danach wurden die Kinder in Kleingruppen aufgeteilt und mussten eine recht anspruchsvolle und in Anbetracht der steigenden Temperaturen auch anstrengende Rallye bewältigen. Aber es blieb noch genügend Zeit, die Galeries Lafayette zu besuchen oder auch Crêpes, Eis oder Croissants (und ja, auch Hamburger!) zu essen. Pünktlich um viertel nach 4 saßen alle erschöpft, aber glücklich und zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken wieder im Bus. Auch die Rückfahrt verlief reibungslos und wurde vom Lehrpersonal unter anderem zur Auswertung der Rallye genutzt. Die Sieger wurden einige Tage später in der Aula gekürt und erhielten kleine Sachpreise. Alles in allem eine runde Sache, nach Meinung aller lohnt sich die doch relativ lange Fahrt auch für einen Tag und wird somit weiterhin stattfinden! Antike zum Anfassen – Unter diesem Motto besuchten am gleichen Tag die Lateinschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 7 die älteste Stadt Deutschlands, Trier. Nach den heute als sicher geltenden Quellen wurde die Stadt „Augusta Treverorum“ – später „Treveris“ genannt – spätestens im Jahr 16 vor Christus von Kaiser Augustus gegründet und trägt diesen Titel damit zurecht. In der Spätantike, vor allem zur Zeit Kaiser Konstantins (gest. 337 n. Chr.) war Trier eine der größten, bedeutendsten Städte des gesamten römischen Reiches und zudem Kaiserresidenz, wovon noch heute die Überreste von zahlreichen Prachtbauten aus dieser Zeit zeugen. Allen voran ist hier das einzige erhaltene Stadttor und heutiges Wahrzeichen Triers, die Porta Nigra, zu nennen. Aber auch in der wiederaufgebauten Palastaula Kaiser Konstantins (Basilika), in den Überresten der Kaiserthermen oder des römischen Amphitheaters konnten unsere Schülerinnen und Schüler die Größe und (ehemalige) Pracht dieser Meisterwerke der römischen Baukunst sowie die gerade für unsere Region bis heute prägende Wirkung der antiken Kultur selbst erleben und erfahren.